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Blackout: Zuverlässige Kommunikation im Schwarzfall

Eine sichere und zuverlässige Stromversorgung ist eine der zentralen Grundlagen unserer Gesellschaft. Ohne sie ist das Leben, wie wir es kennen, undenkbar. Entsprechend hoch ist die Verantwortung der Energiewirtschaft, jederzeit – auch und gerade im Krisenfall – die Stromversorgung unserer Gesellschaft zu gewährleisten. Dafür braucht sie eine sichere, zuverlässige und hoch verfügbare Kommunikationsplattform, um die Stromversorgung zu steuern.

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Durch die Digitalisierung steigt auch die Gefahr von Hacker-Attacken. Ein erfolgreicher Cyberangriff könnte die Stromversorgung ohne eine krisenfeste Kommunikationsplattform zum Erliegen bringen.

Ohne krisenfeste Kommunikation kein Strom, ohne Strom kein Leben

Unsere Gesellschaft lebt von der sicheren und zuverlässigen Versorgung mit Strom. Schon ein relativ kurzer Stromausfall hat gravierende Auswirkungen: Ein Großteil unserer Alltagsgeräte wird mit einem Schlag unbrauchbar. Züge stehen still, Flugzeuge bleiben am Boden, der öffentliche Personennahverkehr ist lahmgelegt. Die herkömmlichen Telekommunikationsnetze erfahren zunächst eine Überlastung durch den erhöhten Kommunikationsbedarf der betroffenen Endnutzer. Nach kurzer Zeit ohne Strom fallen diese gänzlich aus, weil dann die Notstromaggregate aufgebraucht und die Netze damit nicht mehr betriebsfähig sind. Die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und Lebensmitteln wird zur Herausforderung. Nach wenigen Tagen fallen auch die lebenserhaltenden Geräte in Krankenhäusern aus. Die Arbeit von Polizei und Feuerwehren ist massiv beeinträchtigt, da diese ebenfalls in weiten Teilen von der Stromversorgung abhängig sind. Kurzum: Die Folgen eines länger andauernden, großflächigen Stromausfalls wären somit katastrophal. Das Leben in Deutschland käme fast vollständig zum Erliegen. Die Aufrechterhaltung der Stromversorgung ist daher so wichtig wie nie.

Die Energiewende stellt unsere Stromversorgung vor neue Herausforderungen

Zur Einschränkung der CO2-Emissionen hat sich Deutschland ehrgeizige Ziele gesetzt. So sollen diese bis 2050 um 80 bis 95 Prozent im Vergleich zu 1990 gesenkt werden. Dabei spielen Erneuerbare Energien eine tragende Rolle. Windkraft- und Photovoltaikanlagen werden auch in den kommenden Jahren massiv ausgebaut. Da die Einspeisung der Energie dabei überwiegend dezentral und fluktuierend erfolgt, nimmt die Störanfälligkeit der Stromnetze durch die Energiewende jedoch massiv zu. 

Gefahr von Cyber-Angriffen steigt

Durch die Digitalisierung steigt zudem die Gefahr von gezielten Hackerangriffen auf das Stromsystem. Das zeigte sich besonders eindrucksvoll in den Jahren 2015 und 2016, als Cyberattacken auf ukrainische Energieversorger tagelange Stromausfälle nach sich zogen. Auch in Deutschland sind gezielte Hackerangriffe auf kritische Infrastrukturen nicht auszuschließen. Den Einschätzungen von Experten zufolge könnten diese die Energieversorgung vollständig zum Erliegen bringen. Wenn Kraftwerke gezielt abgeschaltet würden, könnte das die Stabilität des gesamten Stromnetzes innerhalb kürzester Zeit gefährden. Da die Stromnetze auch über die Grenzen Deutschlands hinweg miteinander verbunden sind, ist eine Art Domino-Effekt denkbar, der schlimmstenfalls für einen flächendeckenden Stromausfall (Schwarzfall) in ganz Europa sorgen würde.

Öffentliche TK-Netze sind für Krisenfälle nicht geeignet

Um jederzeit eine sichere und zuverlässige Versorgung mit Strom gewährleisten oder diese im Schwarzfall (englisch: Blackout) schnell wiederherstellen zu können, brauchen die Akteure der Energiewirtschaft eine krisenfeste, flächendeckende Kommunikationsplattform, mit der sie ihre Netze sowie die Einspeisung und den Verbrauch von Strom steuern, untereinander kommunizieren und in Verbindung bleiben können. Erneuerbare Energien speisen Strom im Bereich der Mittel- und Niederspannung ein. In diesen Netzebenen kommen bislang aufgrund mangelnder Alternativen vorrangig öffentliche Telekommunikationsnetze für den Betrieb der Stromnetze zum Einsatz. Beim Blackout ist ein funktionierendes TK-Netz für einen zügigen und sicheren Wiederaufbau des Energieversorgungssystems unerlässlich. Da öffentliche TK-Netze bei einem Stromausfall jedoch nicht bzw. nur für kurze Zeit zur Verfügung stehen, stellt das die Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien vor große Herausforderungen. Im schlimmsten Fall kann daran sogar der Wiederaufbau des Stromnetzbetriebes scheitern.

Optimale Versorgung bei Blackout dank 450MHz-Funknetz

Um die Anforderungen des Stromnetzbetriebs auch beim Blackout gewährleisten zu können, bietet das 450MHz-Funknetz ideale Voraussetzungen. Die 450MHz-Frequenz überzeugt mit hervorragenden Ausbreitungseigenschaften in der Fläche und einer guten Gebäudedurchdringung, was einen flächendeckenden Funknetzaufbau mit vergleichsweise wenigen Funkstandorten ermöglicht. Die geringe Anzahl an Funkmasten gewährleistet zudem bei einem Blackout eine sichere und zuverlässige Notstromversorgung. Die Sprach- und Datenkommunikation ist auch in Krisenfällen sichergestellt, was einen zügigen Wiederaufbau des Energieversorgungsnetzes garantiert. Keine andere Kommunikationslösung ist derzeit den Anforderungen kritischer Infrastrukturen so gut gewachsen und dazu in der Lage, schwarzfallfeste Netze mit einem derart geringen Aufwand aufzubauen.

Erfahren Sie mehr über die Vorteile der 450MHz-Funknetzplattform gegenüber alternativen Kommunikationslösungen.