Ausfallsichere Kommunikation für kritische Infrastrukturen

Wir bauen und betreiben die bundesweite Plattform

für Betreiber kritischer Infrastrukturen.

E.ON setzt auf das sichere Funknetz der Energiewende

02. Dezember 2022
Quelle: Getty Images
  • E.ON und 450connect schließen Rahmenvertrag zur bundesweiten Nutzung der 450-MHz-Technologie.
  • Rahmenvertrag beinhaltet die Beschaffung von Funkdienstleistungen im Umfang eines Gesamtvertragsvolumens von rund einer halben Milliarde Euro bis 2040.
  • 450-MHz-Netz ist sicher gegen Stromausfälle und Naturkatastrophen.
  • Bis 2040 sollen über eine Million Smart Meter und jede digitale Ortsnetzstation an das 450-MHz-Netz angeschlossen werden.

Stromnetze gehören zur unverzichtbaren kritischen Infrastruktur. Sie müssen bestmöglich geschützt sein und besonders dann funktionieren, wenn Naturkatastrophen oder andere Krisenereignisse die Menschen vor besondere Herausforderungen stellen. Um auch in solchen Fällen in kürzester Zeit dafür zu sorgen, dass der Strom wieder fließt, setzt E.ON jetzt auf das besonders sichere 450 Megahertz (MHz) Funknetz. Dieses Funknetz vernetzt und steuert künftig Ortsnetzstationen und Smart Meter in Häusern auch dann, wenn beispielsweise aufgrund von Stromausfällen herkömmliche Kommunikationsnetzwerke nicht funktionieren sollten. So bleiben wichtige Bestandteile der kritischen Infrastruktur auch bei Katastrophenereignissen weiterhin verbunden.

E.ON hat dafür als erstes Unternehmen einen Rahmenvertrag über den bundesweiten Bezug von Funkdiensten mit dem Funknetzbetreiber des 450-MHz-Funknetzes, 450connect, geschlossen. Der Rahmenvertrag beinhaltet die Beschaffung von Funkdienstleistungen im Umfang eines Gesamtvertragsvolumens von insgesamt rund einer halben Milliarde Euro bis zum Jahr 2040. Die Netzgesellschaften von E.ON werden beginnend ab 2023 die Funkdienste für die Krisen- und Betriebskommunikation nutzen können. Damit werden wichtige Teile der kritischen Infrastruktur unabhängig von öffentlichen Fest- oder Mobilfunknetzen, die in bestimmten Situationen, wie zum Beispiel großflächigen Stromausfällen oder anderen Krisen, nicht zur Verfügung stehen.

Bis 2040 sollen auf diese Weise mehr als eine Million Smart Meter über die 450 MHz Technologie ausgelesen werden. Zusätzlich bindet E.ON bis Ende 2026 ca. 28.000 digitale Ortsnetzstationen über die 450-MHz-Frequenz an. Der Nutzen ist dabei nicht auf Krisensituationen beschränkt: Auch im regulären Betrieb leistet die 450-MHz-Technologie als flexibel nutzbarer Kommunikationskanal einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der deutschen Energielandschaft.

Frederik Giessing, Geschäftsführer 450connect, sagt: „Wir freuen uns sehr über den Abschluss eines Rahmenvertrages mit E.ON als größten Verteilnetzbetreiber in Deutschland. Das hochverfügbare und sichere 450-MHz-Funknetz für Betreiber kritischer Infrastrukturen ist dabei eine Gemeinschaftsaufgabe. Wichtige Voraussetzungen hierfür hatte 450connect in Kooperation mit regionalen Energieversorgern seit 2016 geschaffen. Der neue Rahmenvertrag mit E.ON als Kunde markiert einen wichtigen Meilenstein beim flächendeckenden Ausbau und der bundesweiten Versorgung mit ausfallsicheren Funkdiensten, der bis 2025 abgeschlossen sein wird.“

Thomas König, im E.ON-Vorstand verantwortlich für Energienetze, betont die Bedeutung der kritischen Netzinfrastruktur: „Als größter Verteilnetzbetreiber übernehmen wir für die Versorgungssicherheit in Deutschland eine besondere Verantwortung. Mit der geplanten, deutschlandweiten Nutzung der 450-MHz-Funkdienste schaffen wir sowohl die Voraussetzungen für eine noch resilientere Krisenkommunikation als auch für die weitere Digitalisierung der Stromnetze. Jetzt ist auch der Regulator gefragt: Um die konsequente Nutzung der 450-MHz-Technologie in der gesamten Energiebranche zu fördern, brauchen die Verteilnetzbetreiber eine zeitnahe regulatorische Anerkennung der Kosten.“

Da der aktuelle regulatorische Rahmen ausschließlich auf historischen Kosten basiert, werden die operativen Ausgaben der Energieunternehmen zur Nutzung des 450-MHz-Netzes erst in der übernächsten Regulierungsperiode ab 2029 vergütet. Da die laufenden Kosten allerdings bereits ab 2023 anfallen, kann der entstandene Verzug den Rollout der 450-MHz-Technologie branchenweit hemmen.

Hintergrundinformationen:

Im Jahr 2020 hat die Bundesnetzagentur die Nutzungsrechte für die 450-MHz-Frequenz ab dem Jahr 2021 neu ausgeschrieben. Daraufhin erhielt 450connect als Joint Venture der Energie- und Wasserwirtschaft den Zuschlag und im Juli 2021 erfolgte die bundesweite Frequenzzuteilung bis zum Jahr 2040.

Für einen deutschlandweiten Rollout des 450-MHz-Funknetzes sind nur rund 1.600 Funkstandorte erforderlich. Größtenteils sollen dafür bestehende Standorte genutzt werden. E.ON beteiligt sich an der Bereitstellung mit etwa 300 der insgesamt 1.600 Funkstandorten.

Die Vorteile des 450-MHz-Funknetzes liegen in seiner dualen Nutzung der Kapazitäten. Im Regelbetrieb die Überwachung und Steuerung von Millionen von dezentralen Anlagen der kritischen Infrastrukturen zur Umsetzung der Energie- und Verkehrswende sowie der Sicherstellung des Regelbetriebes. Im Krisenfall liegt der Fokus auf der Krisenkommunikation und der Steuerung der im jeweiligen Krisenszenario kritischen Anlagen. Aufgrund seiner Notstromversorgung steht das Funknetz mindestens 72 Stunden bundesweit zur Verfügung und ermöglicht damit allen Betreibern kritischer Infrastrukturen einen Austausch, um schnellstmöglich die Versorgung der Menschen wiederherzustellen. 450connect stellt seine Plattform diskriminierungsfrei allen Betreibern kritischer Infrastrukturen zur Verfügung.

Über E.ON:

E.ON ist ein internationales privates Energieunternehmen mit Sitz in Essen, das sich auf die Geschäftsfelder Energienetze und Kundenlösungen konzentriert. Als eines der größten Energieunternehmen Europas übernimmt E.ON eine führende Rolle bei der Gestaltung einer grünen, digitalen und dezentralen Energiewelt. Dafür entwickeln und verkaufen rund 72.000 Mitarbeitende Produkte und Lösungen für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden. Mehr als 51 Millionen Kunden beziehen Strom, Gas, digitale Produkte oder Lösungen für Elektromobilität, Energieeffizienz und Klimaschutz von E.ON. Mehr Informationen auf www.eon.com.

Über 450connect:

Die 450connect GmbH baut und betreibt die ausfallsichere und bundesweite Plattform zur Digitalisierung der kritischen Infrastrukturen in Deutschland. Das Kölner Unternehmen schafft damit eine entscheidende Voraussetzung für die Dekarbonisierung und Resilienz unserer Volkswirtschaft. Basis sind die bis Ende 2040 an 450connect zugeteilten 450-MHz-Funkfrequenzen. Hinter 450connect stehen mehr als 70 Energieversorgungsunternehmen, unter anderem die Alliander, E.ON, ein Konsortium regionaler Energieversorger sowie die Versorger-Allianz 450, zu der zahlreiche Stadtwerke, Energie- und Wasserversorger unter Beteiligung der EnBW-Tochter Netze BW gehören. Bereits vor der Zuteilung der 450-MHz-Frequenzen im Jahr 2021 hatte 450connect auf Basis des bis Ende 2020 zugeteilten Spektrums ab 2016 begonnen 450-MHz-Funknetze mit regionalen Energieversorgungsunternehmen zu realisieren, die nun Teil des bundesweiten 450MHz Funknetzes werden. www.450connect.de

Unsere Technologie

Die ausfallsichere Plattform der 450connect basiert auf der 450-MHz-Frequenz, die durch ihre physikalischen Eigenschaften eine hervorragende Flächen- und Gebäudeversorgung ermöglicht. Durch den Einsatz standardisierter Mobilfunktechnologien werden hohe Leistungsfähigkeiten und langfristige Technologieverfügbarkeiten gesichert.

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Hervorragende Flächen- und Gebäudeversorgung
Hohe Systemverfügbarkeit mittels Notstromversorgung
Priorisierung von Anwendungen gemäß Kritikalität
Leistungsfähigkeit dank standardisierter Mobilfunktechnik
Hohe Sicherheit durch autarke Netzinfrastruktur
Langfristige Bereitstellung der Technologie für hohe Investitionssicherheit

Branchenlösungen

Viele Herausforderungen, eine sichere Plattform

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Produkte & Services

Sprach-, M2M-Kommunikation und Kundenportal

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E.ON setzt auf das sichere Funknetz der Energiewende

02. Dezember 2022
Quelle: Getty Images
  • E.ON und 450connect schließen Rahmenvertrag zur bundesweiten Nutzung der 450-MHz-Technologie.
  • Rahmenvertrag beinhaltet die Beschaffung von Funkdienstleistungen im Umfang eines Gesamtvertragsvolumens von rund einer halben Milliarde Euro bis 2040.
  • 450-MHz-Netz ist sicher gegen Stromausfälle und Naturkatastrophen.
  • Bis 2040 sollen über eine Million Smart Meter und jede digitale Ortsnetzstation an das 450-MHz-Netz angeschlossen werden.

Stromnetze gehören zur unverzichtbaren kritischen Infrastruktur. Sie müssen bestmöglich geschützt sein und besonders dann funktionieren, wenn Naturkatastrophen oder andere Krisenereignisse die Menschen vor besondere Herausforderungen stellen. Um auch in solchen Fällen in kürzester Zeit dafür zu sorgen, dass der Strom wieder fließt, setzt E.ON jetzt auf das besonders sichere 450 Megahertz (MHz) Funknetz. Dieses Funknetz vernetzt und steuert künftig Ortsnetzstationen und Smart Meter in Häusern auch dann, wenn beispielsweise aufgrund von Stromausfällen herkömmliche Kommunikationsnetzwerke nicht funktionieren sollten. So bleiben wichtige Bestandteile der kritischen Infrastruktur auch bei Katastrophenereignissen weiterhin verbunden.

E.ON hat dafür als erstes Unternehmen einen Rahmenvertrag über den bundesweiten Bezug von Funkdiensten mit dem Funknetzbetreiber des 450-MHz-Funknetzes, 450connect, geschlossen. Der Rahmenvertrag beinhaltet die Beschaffung von Funkdienstleistungen im Umfang eines Gesamtvertragsvolumens von insgesamt rund einer halben Milliarde Euro bis zum Jahr 2040. Die Netzgesellschaften von E.ON werden beginnend ab 2023 die Funkdienste für die Krisen- und Betriebskommunikation nutzen können. Damit werden wichtige Teile der kritischen Infrastruktur unabhängig von öffentlichen Fest- oder Mobilfunknetzen, die in bestimmten Situationen, wie zum Beispiel großflächigen Stromausfällen oder anderen Krisen, nicht zur Verfügung stehen.

Bis 2040 sollen auf diese Weise mehr als eine Million Smart Meter über die 450 MHz Technologie ausgelesen werden. Zusätzlich bindet E.ON bis Ende 2026 ca. 28.000 digitale Ortsnetzstationen über die 450-MHz-Frequenz an. Der Nutzen ist dabei nicht auf Krisensituationen beschränkt: Auch im regulären Betrieb leistet die 450-MHz-Technologie als flexibel nutzbarer Kommunikationskanal einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung der deutschen Energielandschaft.

Frederik Giessing, Geschäftsführer 450connect, sagt: „Wir freuen uns sehr über den Abschluss eines Rahmenvertrages mit E.ON als größten Verteilnetzbetreiber in Deutschland. Das hochverfügbare und sichere 450-MHz-Funknetz für Betreiber kritischer Infrastrukturen ist dabei eine Gemeinschaftsaufgabe. Wichtige Voraussetzungen hierfür hatte 450connect in Kooperation mit regionalen Energieversorgern seit 2016 geschaffen. Der neue Rahmenvertrag mit E.ON als Kunde markiert einen wichtigen Meilenstein beim flächendeckenden Ausbau und der bundesweiten Versorgung mit ausfallsicheren Funkdiensten, der bis 2025 abgeschlossen sein wird.“

Thomas König, im E.ON-Vorstand verantwortlich für Energienetze, betont die Bedeutung der kritischen Netzinfrastruktur: „Als größter Verteilnetzbetreiber übernehmen wir für die Versorgungssicherheit in Deutschland eine besondere Verantwortung. Mit der geplanten, deutschlandweiten Nutzung der 450-MHz-Funkdienste schaffen wir sowohl die Voraussetzungen für eine noch resilientere Krisenkommunikation als auch für die weitere Digitalisierung der Stromnetze. Jetzt ist auch der Regulator gefragt: Um die konsequente Nutzung der 450-MHz-Technologie in der gesamten Energiebranche zu fördern, brauchen die Verteilnetzbetreiber eine zeitnahe regulatorische Anerkennung der Kosten.“

Da der aktuelle regulatorische Rahmen ausschließlich auf historischen Kosten basiert, werden die operativen Ausgaben der Energieunternehmen zur Nutzung des 450-MHz-Netzes erst in der übernächsten Regulierungsperiode ab 2029 vergütet. Da die laufenden Kosten allerdings bereits ab 2023 anfallen, kann der entstandene Verzug den Rollout der 450-MHz-Technologie branchenweit hemmen.

Hintergrundinformationen:

Im Jahr 2020 hat die Bundesnetzagentur die Nutzungsrechte für die 450-MHz-Frequenz ab dem Jahr 2021 neu ausgeschrieben. Daraufhin erhielt 450connect als Joint Venture der Energie- und Wasserwirtschaft den Zuschlag und im Juli 2021 erfolgte die bundesweite Frequenzzuteilung bis zum Jahr 2040.

Für einen deutschlandweiten Rollout des 450-MHz-Funknetzes sind nur rund 1.600 Funkstandorte erforderlich. Größtenteils sollen dafür bestehende Standorte genutzt werden. E.ON beteiligt sich an der Bereitstellung mit etwa 300 der insgesamt 1.600 Funkstandorten.

Die Vorteile des 450-MHz-Funknetzes liegen in seiner dualen Nutzung der Kapazitäten. Im Regelbetrieb die Überwachung und Steuerung von Millionen von dezentralen Anlagen der kritischen Infrastrukturen zur Umsetzung der Energie- und Verkehrswende sowie der Sicherstellung des Regelbetriebes. Im Krisenfall liegt der Fokus auf der Krisenkommunikation und der Steuerung der im jeweiligen Krisenszenario kritischen Anlagen. Aufgrund seiner Notstromversorgung steht das Funknetz mindestens 72 Stunden bundesweit zur Verfügung und ermöglicht damit allen Betreibern kritischer Infrastrukturen einen Austausch, um schnellstmöglich die Versorgung der Menschen wiederherzustellen. 450connect stellt seine Plattform diskriminierungsfrei allen Betreibern kritischer Infrastrukturen zur Verfügung.

Über E.ON:

E.ON ist ein internationales privates Energieunternehmen mit Sitz in Essen, das sich auf die Geschäftsfelder Energienetze und Kundenlösungen konzentriert. Als eines der größten Energieunternehmen Europas übernimmt E.ON eine führende Rolle bei der Gestaltung einer grünen, digitalen und dezentralen Energiewelt. Dafür entwickeln und verkaufen rund 72.000 Mitarbeitende Produkte und Lösungen für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden. Mehr als 51 Millionen Kunden beziehen Strom, Gas, digitale Produkte oder Lösungen für Elektromobilität, Energieeffizienz und Klimaschutz von E.ON. Mehr Informationen auf www.eon.com.

Über 450connect:

Die 450connect GmbH baut und betreibt die ausfallsichere und bundesweite Plattform zur Digitalisierung der kritischen Infrastrukturen in Deutschland. Das Kölner Unternehmen schafft damit eine entscheidende Voraussetzung für die Dekarbonisierung und Resilienz unserer Volkswirtschaft. Basis sind die bis Ende 2040 an 450connect zugeteilten 450-MHz-Funkfrequenzen. Hinter 450connect stehen mehr als 70 Energieversorgungsunternehmen, unter anderem die Alliander, E.ON, ein Konsortium regionaler Energieversorger sowie die Versorger-Allianz 450, zu der zahlreiche Stadtwerke, Energie- und Wasserversorger unter Beteiligung der EnBW-Tochter Netze BW gehören. Bereits vor der Zuteilung der 450-MHz-Frequenzen im Jahr 2021 hatte 450connect auf Basis des bis Ende 2020 zugeteilten Spektrums ab 2016 begonnen 450-MHz-Funknetze mit regionalen Energieversorgungsunternehmen zu realisieren, die nun Teil des bundesweiten 450MHz Funknetzes werden. www.450connect.de

Kunden und Partner

Das sagen unsere Kunden und Partner über uns

„Die 450connect kennt die anspruchsvollen Bedarfe von uns KRITIS-Versorgern sehr gut und richtet sich darauf mit Kompetenz und Herzblut aus. Wir können unsere Smart-Grid-Strategien nun mit einem verlässlichen Kommunikations-Partner planen und umsetzen und die Energie- und Mobilitätswende zum Erfolg machen. Darauf freue ich mich.“

Dr. Martin Konermann, Geschäftsführer Netze BW GmbH

„Wie elementar eine funktionierende und unabhängige Kommunikationsplattform für die Energie- und Wasserver- bzw. entsorgung ist, hat leider das Jahrhundert-Hochwasser in Rheinland-Pfalz insbesondere im Ahrtal und in Nordrhein-Westfalen im Sommer 2021 noch einmal gezeigt. Eine sichere und flächendeckende Sprach- und Datenkommunikation wäre mit 450-MHz möglich gewesen, da die Funkstandorte auf größeren Höhen realisiert werden und aufgrund der 72-stündigen Schwarzfallfestigkeit entsprechend hochwasserresilient sind.“

Theo Waerder, Geschäftsführer der Versorger-Allianz 450 Beteiligungs GmbH & Co.KG

„Nach einer längeren Diskussion über andere Kommunikationstechnologien haben wir uns für den Aufbau einer Funknetzinfrastruktur auf Basis von 450-MHz entschieden. Diese ermöglicht uns auch im Krisenfall eine verlässliche Kommunikation und kann langfristig sehr wirtschaftlich betrieben werden.“

Holger Klein, Vorstand e-netz Südhessen AG (Entega Konzern)

„Über das 450MHz-Funknetz sind bereits mehr als 3 Millionen Smart Meter angebunden. Darüber hinaus werden auch zahlreiche Smart Grid Anwendungen über das 450MHz-Funknetz gesteuert. Damit ist Utility Connect schon heute einer der größten internationalen Funknetzbetreiber für M2M-Anwendungen im 450MHz-Frequenzbereich.“

Arjan Olde Damink, Managing Director Utility Connect B.V.

„Dekarbonisierung und Digitalisierung sind die großen Herausforderungen der Energiewirtschaft. Mit dem Aufbau des 450MHz-Funknetz erreichen wir einen wichtigen Meilenstein zur Bewältigung dieser Herausforderungen und versetzen Gemeinden, Regionen, Stadtwerke und Haushalte in die Lage, die Energiewende aktiv voranzutreiben. Um dabei auch weiterhin eine hohe Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist das ausfallsichere 450MHz-Funknetz von großer Bedeutung.“

Dr. Alexander Montebaur, CEO E.DIS AG

„Ich gehe davon aus, dass in den kommenden Jahren Erneuerbare Energien deutlich schneller als bisher ausgebaut werden. Erneuerbare Energieerzeugung ist die Zukunft in Deutschland, geht aber auch mit einem massiven Umbau der Energieinfrastrukturen einher. Die Energielandschaft wird dezentraler, vielfältiger und vor allem – volatiler. Das 450-MHz-Funknetz wird dazu ein wesentlicher Enabler sein und steht für einen Datenaustausch in Echtzeit und Grundlage der zukünftigen Versorgungssicherheit.“

Frank Zeeb, Aufsichtsratsmitglied 450connect GmbH

„Mit der Energiewende steigt das Risiko flächendeckender Stromausfälle. Eine sichere und flächendeckende Kommunikation im Notfall ist elementar und für den Wiederaufbau der Stromversorgung notwendig. Eigene Versuche mit verschiedenen Technologien haben gezeigt, dass hierfür nur ein 450MHz-Funknetz geeignet ist.“

Torsten Maus, Geschäftsführer EWE Netz GmbH

„Smart-Meter-Gateways spielen eine entscheidende Rolle bei der Digitalisierung unserer Energiewirtschaft. Ein 450MHz-Funknetz ist auf Grund seiner hervorragenden Gebäudedurchdringung als auch Flächenversorgung ideal für die zuverlässige Anbindung dieser Geräte und die Kommunikation zwischen Netzbetreibern, Stromerzeugern und -verbrauchern geeignet.“

Andreas Speith,  Geschäftsführer Westfalen Weser Netz GmbH

„Um jederzeit eine zuverlässige Energieversorgung zu gewährleisten, müssen sämtliche Einheiten des Systems digital vernetzt werden. Dafür brauchen wir eine leistungsfähige, sichere und hoch verfügbare Kommunikationsinfrastruktur, die nur auf Basis eines 450MHz-Funknetzes umsetzbar ist.“

Stefan Reindl, Sprecher des Vorstands der TEAG Thüringer Energie AG

„Wir als Regionetz haben die wichtige Aufgabe, die vielen dezentralen Stromerzeuger und -verbraucher zu integrieren. Dafür brauchen wir eine flächendeckende Kommunikationsplattform im 450MHz-Funknetz, mit der wir Einspeisung und Verbrauch von Strom überwachen und effektiv steuern können.“

Stefan Ohmen, Geschäftsführer Regionetz GmbH

„Die WEMAG hat sich ganz bewusst mit anderen großen Energieversorgern für eine Kooperation mit 450connect als die nationale 450MHz-Funknetzplattform entschieden, da sie langfristig die zuverlässigste und wirtschaftlichste Lösung für eine sichere Energieversorgung bietet.“

Thomas Murche, Vorstand WEMAG AG

„Die Energiewende findet vor allem auf dem Land statt. Bei uns in der Region gibt es viele Windenergie- und Solaranlagen, auch in abgelegenen Gebieten. Um sie anzubinden und steuern zu können, brauchen wir ein sicheres und flächendeckendes Kommunikationsnetz, welches sich sicher und wirtschaftlich nur als 450MHz-Funknetz realisieren lässt. Ein eigenes Glasfasernetz wäre hierfür viel zu teuer.“

Dirk Schaper, Geschäftsführer Harz Energie Netz GmbH

„Durch die Kooperation mit 450connect können wir als EnergieNetz Mitte sowohl eigene regionale Wertschöpfung durch Infrastruktur und Dienstleistungen in die 450MHz-Funknetzplattform einbringen als auch eigene Produkte und Dienste auf Basis von 450MHz-Funkdiensten in unserer Region anbieten.“

Andreas Wirtz, Geschäftsführer EAM Netz GmbH